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Armut und Wohnen
05.02.2026

Für Wohnraum von morgen sorgen

Für Haushalte mit tiefem bis mittlerem Einkommen wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das Bundesamt für Wohnungswesen BWO  hat an den Schweizer Wohntagen die neu aufgelegt Broschüre «Preisgünstiger Wohnraum – Ein Baukasten für Städte und Gemeinden» vorgestellt. 

Leerwohnungsbestand auf tiefstem Stand

Die «Schweizer Wohntage» sind eine Fachtagung zu Themen rund um Wohnraumförderung, Mietrecht, Wohnungsmarkt, aber auch zu zukunftsweisenden Modellen und Strategien im Wohnen.

Aktuell beschäftigt das Thema Wohnen Politik wie Medien sehr. Freier Wohnraum ist praktisch inexistent. Wie das Bundesamt für Statistik BFS im September 2025 mitgeteilt hat, liegt der Leerwohnungsbestand gesamtschweizerisch im Durchnitt aktuell bei 1, dem tiefsten Stand seit 2013.

Wenig Geld = schlechte Wohnqualität?

Vor allem Menschen an der Armutsgrenze betrifft dies, denn bei Wohnungsverlust ist es für sie praktisch unmöglich, eine günstige Alternative zu finden. So müssen Betroffene oft weitere Arbeitswege, eine höhere Belastung durch Mietkosten oder eine schlechte Wohnqualität in Kauf nehmen.

Aber nicht nur die Kosten für die Miete sondern auch (unerwartete) Wohnnebenkosten können für Menschen an der Armutsgrenze unbezahlbar sein. Denn das knappe Budget von Working-Poor lässt wenig bis keinen Spielraum für unerwartete Ausgaben. Die Winterhilfe unterstützt in ausgewiesenen Notlagen mit Beiträgen an Wohnkosten. Zudem ist das Thema «Armut und Wohnen» ein Schwerpunktthema der Winterhilfe.

«Ich erhielt einen Gutschein für Holz, das war super, denn die Preise haben sich in diesen zwei Jahren praktisch verdreifacht», schreibt eine Person, die von der Winterhilfe unterstützt wurde.

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